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Matthias Haase zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus, nach ersten musikalischen Versuchen in der Rockmusik und im Jazz, griff er erst spät zur Oboe.
Den ersten Oboenunterricht erhielt er bei Fumiaki Miyamoto in Essen.
Es folgte ein Studium an der UdK Berlin, bei Prof. Karl Steins und Hans-Jörg Schellenberger.
Gleichzeit belegte er das Fach Musikwissenschaft an der FU Berlin.
In dieser Zeit sammelte er reichhaltig Orchesterfahrung in Orchestern in Berlin und Deutschland.
1990 begann er ein Studium an der Akademie für Alte Musik, Bremen, mit dem Fach Barockoboe, bei Hans-Peter Westermann. Weitere ausführliche Studien bei Alfredo Bernardini und Marcel Ponseele folgten.
Er wirkte in zahlreichen Barockorchestern mit, in Berlin und Toulouse, Frankreich.
Seit vielen Jahren unterrichtet er an Berliner Musikschulen. Ein Schwerpunkt war immer die Ensemblearbeit. So gründete er schon früh Bläserensemble, mit dem er Reisen nach Südfrankreich und Paris unternahm und an Produktionen der Deutschen Oper, Berlin mitwirkte. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Bläsergruppen aus den verschiedensten Orchestern und vor einigen Jahren gründete er „die kleine Barockband“.
Er wirkte bei diversen CD- und Rundfunkaufnahmen mit.
Im Jahr 2000 begann die Zusammenarbeit mit Jazzmusikern aus Berlin, als er das Projekt „ Klassik meets Jazz“ initiierte und leitete. Es kamen damals Werke von Christof Griese, Nikolaus Schäuble und Friedemann Graef zur Uraufführung.
Im Zuge der Zusammenarbeit mit den Jazzmusikern erfolgte die Entdeckung der Musik Alec Wilders, und kurz danach folgte die Gründung des „Alec Wilder Oktetts,Berlin“
Von 2002 bis 2004 studierte er an der Hochschule für Musik, Detmold den Pilotstudiengang, Musikvermittlung und Konzertpädagogik.
Er wirkte bei verschieden Festivals mit darunter, das Schleswig Holstein Festival, Festival des Orgues Toulouse, Sommerkonzerte in Toulon, Schwetzinger Musikfestspiele.
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